Detox (Englisch für entgiften) ist DER Trend für körperliches Wohlbefinden. Und er wird jetzt zum Lifestyle. Denn alles kann entgiftet werden: angestaubte Beziehungen, festgefahrene Gewohnheiten – und: dein Zuhause!

Detox fürs Heim bedeutet wörtlich: alles zu entfernen oder zu reduzieren, was Gift für uns und die Umwelt ist. Und im übertragenen Sinn, Ballast abzuwerfen und los zu werden, was uns nicht gut tut.

Hier meine Ideen für eine Detox-Kur in deinen vier Wänden:

 

1. Sag Plastik ade

Wischlappen oder Putzschwämme, Bürsten, Besen und Schrubber aus Kunststoff geben nicht nur schädliche Weichmacher ab, sondern sind auch eine Belastung für die Umwelt – ich sag nur: Plastikmüll in den Weltmeeren. Nur gut, dass es diese Putzhelfer auch aus natürlichen Materialien gibt. Eine riesige Auswahl an Bürsten für alle Zwecke findest du beispielsweise bei Lotter >>. Aus Holz und Naturfasern, Made in Germany.

 

2. Wiederverwendbar und fair

Noch einen Vorteil haben natürliche Materialien: Häufig sind sie wiederverwendbar. Während der Kunststoff-Putzlappen in der Regel im Müll landet, ist die Baumwoll-Version nach einer heißen Wäsche (mindestens 60 Grad) wieder wie neu und noch viele Male einsatzbereit. Wenn sie auch noch, wie meine gelben Lieblingswischlappen unten, fair produziert und gehandelt sind: perfekt! Gefunden habe ich sie im Weltladen >> am Marktplatz.

Allerdings, manche bunten Spüllappen sind besser, als es auf den ersten Blick aussieht: Einige bestehen aus Zellulose oder Baumwolle. Sind also rein bio, gut abbaubar und ebenfalls bei 60 Grad waschbar. Aber nicht alle – Verpackungstexte lesen lohnt sich. Schau dich z.B. mal bei tegut >> im Marstall um.

 

3. Gifte reduzieren bei Putzmittel und Co.

Scharf, schärfer, am saubersten – das denken viele und greifen am liebsten zu harten Chemikalien, um sicher zu sein, dass sie den bösen Bakterien den Garaus machen. Dabei gibts tolle Alternativen, die ebenfalls gründlich, aber nicht schädlich sind. Bei Reformhaus Kaliss >> ist derzeit sogar ein ganzes Set mit 6 umwelt- und gesundheitsfreundlichen Reinigern im Angebot.

Und dann gibt’s ja noch die guten alten Hausmittel. Diese werden derzeit überall wiederentdeckt. Ideen findest du z.B. hier >>. Oder einfach mal googeln.

 

4. Machs wie früher

Das alte „Werkzeug“ ist oft besser als sein Ruf. Der Staubsauger braucht Strom und Beutel und kommt auch nicht immer überall hin. Der gute alte Teppichklopfer (dieser hier stammt vom Markt bei den Barocken Gartentagen >>) setzt Muskelenergie effizient in Reinigungserfolg um. Und ist dabei ressourcenschonend und umweltfreundlich abbaubar. Voraussetzung ist eine geeignete Klopfstelle im Freien. Dann steht auch einer gründlichen Reinigung UNTER dem Teppich (siehe Punkt 5. Vergessene Orte!) nichts mehr im Weg.

 

5. Entdecke vergessene Orte

Auf dem Kleider- oder Küchenschrank, dem Lampenschirm und der Gardinenstange – da warst du noch nie? Ich garantiere: Hier lohnt sich das Detoxen besonders! Auch die Zwischenräume der Heizkörperrippen sind solche vergessenen Orte. Dafür gibt es bei Lotter >> spezielle Heizkörperbürsten, mit denen dem Staub auch an diesem entlegenen Ort gründlich zu Leibe gerückt werden kann. Sie sind weich und biegsam und können so bequem durch die Rippen geschoben werden.

 

6. Aufräumen = Entschlacken

Total im Trend sind die Ratgeber der Aufräum-Fee Marie Kondo. Es gibt sie jetzt sogar als Manga Comic >>. Der Grundgedanke: Alles, was wir nicht brauchen, belastet uns. Also: Weg damit! Und was dann noch übrig bleibt, wird platz- und nervenschonend verräumt.

Gern möchte ich euch noch einen meiner Favoriten fürs Ausmisten vorstellen: “Goodbye, Things” von Fumio Sasaki. Zu bekommen sind die Bücher (Achtung! KonMari empfiehlt, nur maximal 30 Bücher zu besitzen ;-)) übrigens ganz bequem per Online-Bestellung auf der Website der Mörike Buchhandlung >>. Online bestellen, im Laden abholen oder nach Hause schicken lassen.

 

7. Lass Frischluft rein

Mein letzter Tipp kostet gar nichts und ist so gesund wie umweltverträglich: Öfter mal richtig durchlüften. Das treibt schädliche Viren und Bakterien sowie Staub und Gerüche nach draußen und bringt frischen Sauerstoff ins Haus. Ja, auch bei kalten Temperaturen.

Dann nur noch: Füße hochlegen und genießen. Der Frühling kann kommen!

 

Was? Detox fürs Zuhause (früher mal: Frühjahrsputz)

Wann? Warum nicht gleich? Aber am besten, wenn du dich bereit dafür fühlst.

Wo? Bei dir zu Hause (vergessene Orte nicht vergessen ;-))

Eintritt? Frei.

Mein Extra-Tipp: Mach nur, was dir Spaß macht.